10 Jahre gibt es Reinhardt’s Restaurant und Weinbar jetzt. Eröffnet im Mai 2016, machten sie es aber wie die Queen früher: Gefeiert wird der Geburtstag erst später bei schönen Wetter. So gab es an drei Tagen im Juli eine Geburtstagsparty unter dem Motto Blanc de Blanc – White Party, wo alle ganz in weiß erscheinen sollten, was erstaunlicherweise auch größtenteils geklappt hat. Verbunden war es mit einem 4-Gänge-Menü, einer Jazzband für die Live-Musik und einem in Hamm bekannten Discjockey, der früher auch Chef von Saturn und Berlet war.
Wir hatten trotz frühzeitiger Anmeldung nur noch zwei Plätze für Sonntag um 16:00 ergattert, hatten dann etwas Vorbehalte wegen der 30°C Außentemperatur, aber mit den Riesen-Schirmen und dem stets vorhandenen Wind in der Oststraße war es durchaus angenehm und erträglich.
Zu Essen gab es natürlich erst das selbstgebackene Brot mit Kräuterquark und Butter, die allerdings nicht so allzulange durchgehalten hat. Das Amuse war eine Grönland-Crevetten-Cocktail, der allerdings nicht auf Porzellan, sondern in einen kleinen (Eis-) Waffel serviert wurde, eine gute Idee und sehr lecker.
Der zweite Gang nannte sich Reinhardt’s Vorspeisenvariationen. Darauf war eine bunte Auswahl Vorspeisen der vergangenen Jahre: Lachstatar, frittierter Käse, frittierter Champignon, Carpaccio, kandierte Walnuss, Salat … Super!
Der dritte Gang wurde nicht serviert, sondern im Restaurant war unter dem Namen Pastastation eine Nudelmaschine aufgebaut, die frische Nudeln produzierte, und die man sich dann als Hausgemachte Pasta mit Pfifferlingen und Trüffel abholen konnte. Grob gehobelter Parmesan war auch noch auf den Nudeln, und mit dem Trüffel haben sie nicht gespart.
Beim vierten Gang lief’s ähnlich: Unter dem Namen Küchenparty konnte man sich in der Küche des Reinhardt’s das Hauptgericht zusammenstellen lassen. Zur Auswahl standen Roastbeef am Stück, Fjordlachs unter der Kräuterkruste, Rosmarinkartoffeln, Safranrisotto, Mediterranes Gemüse, Salat. Sauch Béarnaise und Pfeffer-Rahm-Sauce. Und da war sogar noch ein Nachschlag möglich!
Als Dessert wurden dann unter dem Namen Flying Desserts eine Art geeiste Crème Brûlée in der Eiswaffel und ein Mille Feuille gereicht.
-
-
Brot und Butter
-
-
Crevettencocktail
-
-
Vorspeisenvariationen
-
-
-
Küchenparty Frank
-
-
Küchenparty Ulrike
-
-
geeiste Crème Brûlée
-
-
Mille Feuille
Alles in allem ein tolles Event für IMHO unverschämt günstige 60€ pro Person Die Leute neben uns stellten sich auch als Rhyneraner heraus, und einer davon war sogar 2024 hier Schützenkönig, ansonsten kannten wir von den 40 Leuten niemanden. Der König hat uns sogar noch zum nächsten Schützenfest und zum Rhyneraner Weihnachtsmarkt eingeladen, wo der Verein „Freistaat Rhynerberg“ irgendweche Cocktails bastelt. Zuhause waren wir dann erst gegen 21:00!
Und hier noch einige weitere Eindrücke:
-
-
Die Tische
-
-
Die Tische
-
-
Die Tische
-
-
Die Nudelmaschine
-
-
Die Band